Oktober 2025
Lesung mit Birgit Fuß
Gegen die Liebe hat der Tod keine Chance
Am Sonntag, dem 26. Oktober 2025 lud der Kneipp-Verein zu einer öffentlichen Lesung mit der bekannten Musik-Journalistin Birgit Fuß ein. 70 Personen fanden sich in einer Gaststätte an der Neuen Straße ein, um einen Auszug aus ihrem neuen Buch „Sterben darfst du aber nicht“ zu hören. Der Kneipp-Verein als Veranstalter, begrüßte die Zuhörer an diesem Nachmittag zum Auftakt des Jubiläumsjahres „60 Jahre Kneipp-Verein Bremervörde e.V.“ unter der Kneipp-Säule „Lebensordnung“. Untermalt wurden die Lesepassagen mit Musik von Florian Freiman am Klavier, der aus seinem neuen Album „Liebe“ einige Songs vorstellte, das Anfang 2026 erscheinen wird.
Der berührende Erfahrungsbericht einer liebenden Frau an ihren an Krebs erkrankten und bald zum Sterben verurteilten Lebensgefährten gerichtet, beschreibt eine innige Liebe, die auch über den Tod hinaus lebendig bleibt. Hier wird sehr eindrucksvoll beschrieben, wie intensiv die beiden miteinander in einer sehr kurzen Lebensphase gelebt und sich geliebt haben. Birgit Fuß, die auch als Sterbe- und Trauerbegleiterin arbeitet, zeigt ihren Zuhörern, was Liebe wirklich bedeutet. Es geht aber auch um tief empfundene Dankbarkeit und Verbundenheit in diesem Buch, gegen die der Tod wirklich keine Chance hat.
1.-Hilfe-Lehrgang
Auch Vereinsvorstände sollten ihre Kenntnisse in 1.-Hilfe zwischendurch einmal auffrischen. So geschehen war dies am Samstag, den 11. Oktober. Alle vier Vorstandsmitglieder, ein Beiratsmitglied, die Datenschutzbeauftragte und eine Kursleiterin waren mit dabei, sowie weitere Teilnehmende, die z.B. den Führerschein erwerben wollten. Von 9.00 Uhr bis kurz vor 17.00h wurde in der 1.-Hilfe-Werkstatt in Bremervörde fleißig geübt. Mund zu Mund Beatmung, Verbände, Lagerung, Notruf und noch einiges mehr wurden in Theorie und Praxis hautnah vermittelt. Nach einem bestimmten Rhythmus wurde die Herzdruckmassage demonstriert. Danach durften die Teilnehmenden an den eigens dafür bereitliegenden Puppentorsos üben. Dafür wurde hoher Einsatz gefordert. Es ist schon sehr anstrengend mehrere Minuten lang einen „Körper“ mit Herzdruckmassage und mit Mund zu Mund Beatmung zu bearbeiten, denn im Ernstfall muss die Druckmassage und die Beatmung solange angewendet werden, bis der Rettungsdienst den Patienten übernimmt. Auch der Umgang mit dem Defibrillator wurde geübt. Dieser arbeitet mit der beiliegenden einfach anzuwendenden Gebrauchsanweisung fast selbstständig. Gegen Ende der Veranstaltung bekamen die Teilnehmenden eine Teilnahmebescheinigung zur Vorlage bei der Fahrschule, dem Arbeitgeber etc. ausgehändigt.
